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Hans Erich Nossack

Der Schriftsteller und Georg-Büchner Preisträger Hans Erich Nossack zog 1956 nach Auflösung der väterlichen Firma nach Aystetten und arbeitete dort als freier Schriftsteller. Seine bekanntesten Werke wie

  • Spirale. Roman einer schlaflosen Nacht (1956)
  • Begegnung im Vorraum (1958), zwei Erzählungen
  • Der jüngere Bruder (1958), Roman
  • Nach dem letzten Aufstand. Ein Bericht (1961)

entstanden in den sechs Jahren seiner Lebenszeit, die er in Aystetten verbrachte. 1961 erhielt er den Georg-Büchner-Preis, als seine höchste Auszeichnung.

 

Kurzbiografie:

  • 1901 am 30.1. als 3. Kind des Importkaufmanns Eugen Nossack und seiner Frau Ella Marie, geb. Kröhnke in Hamburg geboren
  • 1910 – 1919 Humanistisches Gymnasium "Gelehrtenschule des Johanneums"
  • 1919 Studium an der Universität Hamburg
  • 1920 – 1922 Studium an der Universität Jena (Jura und Philosophie)
  • 1923 – 1933 Abbruch des Studiums, Tätigkeit als Bankangestellter der Privatbank L. Behrens Söhne und als Kaufmann bei Rudolf Meyerkorf & Söhne in Hamburg
  • 1925 Heirat mit Gabriele Knierer
  • 1933 – 1956 Tätigkeit als Kaufmann in der Importfirma des Vaters
  • 1943 Verlust der Wohnung und seines Besitzes einschließlich vieler unveröffentlichter Manuskripte bei der Bombardierung Hamburgs im Juli 1943
  • 1948 Tod des Vaters Eugen Nossack
  • 1949 Mitgliedschaft in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
  • 1950 Gründungsmitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg
  • 1953 Tod der Mutter Ella Marie Nossack
  • 1956 Aufgabe der Hamburger Firma und Übersiedlung nach Aystetten bei Augsburg
  • 1961 Georg-Büchner-Preis
  • 1962 Übersiedlung nach Darmstadt
  • 1963 - 1968 Lesereisen nach Italien, Spanien und Portugal, Holland, Skandinavien, Großbritannien und USA. Übersiedlung nach Frankfurt am Main
  • 1968 Poetik-Dozentur an der J. W. Goethe-Universität Frankfurt/M.
    1969 Übersiedlung nach Hamburg
  • 1974 Aufnahme in den Orden "Pour le mérite"
  • 1977 am 2.11. stirbt Nossack in Hamburg, am 8.11. wird er auf dem Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt.

 

Hier eine kurze Inhaltsangabe mit Leseprobe, von „Der jüngere Bruder. Roman (1958)“

Der Bericht des aus Südamerika ins Nachkriegsdeutschland zurückgekehrten Ingenieurs Stefan Schneider, der im Bemühen, den rätselhaften Tod seiner Frau aufzuklären, in den Bann eines geheimnisvollen jungen Mannes, eines "jüngeren Bruders" gerät, dessen Spuren er folgt. Die 1958 erschienene Fassung fasst fünf von mehreren in den fünfziger Jahren um die Figur Stefan Schneiders entstandene Kapitel zum Roman zusammen; 1981 erschien eine um drei weitere Kapitel ergänzte und kommentierte Taschenbuch-Neuausgabe.

Leseprobe - Der jüngere Bruder. Frankfurt 1973 - S.42-44 als PDF-Download

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